Die Publikation Lexology Panoramic Cryptoassets & Blockchain 2025 – Liechtenstein bietet eine umfassende Analyse über die fortschrittlichen und innovationsfreundlichen Rahmenbedingungen für Cryptoassets und Blockchain Projekte in Liechtenstein.
Liechtenstein hat sich aufgrund seines proaktiven Ansatzes im Bereich Blockchain und Distributed-Ledger-Technologie (DLT) als besonders crypto-freundlicher Standort etabliert. Bereits 2018 wurde eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die einen nachhaltigen Rechtsrahmen entwickelte, was 2020 im Inkrafttreten des Blockchain-Gesetzes (Gesetz über Token und vertrauenswürdige Technologie-Dienstleister, TVTG) mündete.
Der TVTG ist technologie-neutral und regelt die Token-Ökonomie, inklusive Dienstleister wie Börsen und Verwahrer unter Aufsicht der Finanzmarktaufsicht (FMA). Besonders hervorzuheben ist das Token-Container-Modell (TCM), das Rechtssicherheit für Eigentum, Besitz und Übertragung von Cryptoassets bietet; Liechtenstein gilt seither als Vorreiter bei der Tokenisierung realer Vermögenswerte.
MiCAR führt neue Lizenzanforderungen für Verwahrung, Verwaltung, Handelsplattformen, Kryptobörsen sowie Beratungs- und Portfoliomanagement-Dienste ein. Viele dieser Aktivitäten wurden bereits unter dem TVTG reguliert, das im Februar 2024 an MiCAR angepasst wurde. Zivilrechtliche Aspekte von Cryptoassets bleiben jedoch weiterhin national unter dem TVTG geregelt.
Niedermüller Rechtsanwälte verfügt über ein erfahrenes Team von Spezialistinnen und Spezialisten im FinTech-, Cryptoasset- und Blockchain-Bereich. Unter der Leitung von Managing Partner Dr. Matthias Niedermüller M.B.L.-HSG und Partnerin Dr. Giuseppina Epicoco begleitet die Kanzlei Mandanten bei der erfolgreichen Umsetzung einer Vielzahl von Cryptoasset- und FinTech-Projekte. Unser Team begleitet Sie bei der strategischen Planung bis zur regulatorischen Umsetzung.
12 | 2024